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Hochgrau

Grau in der Welt grau im Kopf
Der Regen dunkel von den Dächern tropft
Ein Platschen wenn er niederfällt
Ein Krachen wenn er am boden zerschellt

Es vermenget sich dort Rot und Regen
Grad eben hat ers noch selbst gesehen
Und sollte sich der Nächste traun
Wird er sogleich vereint in grau

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#Lyrik

Märtyrer

was denkst du hat er gedacht als er am Kreuze stand
Was liebte er als er die Krone zu Grabe trug
Was denkst du das er dort empfand?
Das er im Geiste nach dem Herren schlug?

Erwähnte er es nur mit einem Wort
Verschleiert hat er seine Geburt
Er stirbt an einem fremden Ort
Während ihr durch seine worte gnade erfuhrt

Hast du seine Last gespürt
Hast du eine Sekunde dafür gegeben?
Hast du nicht andre zum Laster geführt
Und du willst über ihn urteil erheben

Als er für uns in der Hitze gestorben
Nimmt er einen Teil von uns mit hin
Und für uns alle Gnade erworben
bleibt uns noch die suche nach dem sinn

Es definiert sich nicht über seinen Tod
Sondern den Willen der Materie wird
Nicht über das Feuer das in seinem Herzen tobt
Sondern ob er hier etwas bewirkt

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#Lyrik

Umnacht

Ich wache auf die Erde ist Blau
Ein Lied umspielt der Blätter tau
Ich stehe auf der Himmel ist grau
Erstickt von seiner getrauten Frau

Wenn ich nur drei Schritte gehe
Umweht ein Dunst dort wo ich stehe
Und ich blicke auf vom Boden und sehe
Wie der Mond dem Wasser die Liebe gestehe

Der Weg führt mich auf der Straße weiter
Die Stimmung der Leute ist fröhlich und heiter
Durch die heiteren Wogen stürmt der Reiter
Und ich gehe und ich lebe weiter

Wenn mich einer nach dem Wege fragt
Antworte ich ihm vollkommen unverzagt
Ich deute zum Himmel und empfehle den Tag
Hoffe nur das ich ihm zu Helfen vermag

Wenn der Tag des Abends sich verliert
Der Strom im Geist zu Eis gefriert
Und aus dem Ende der Schöpfung eine Leere gebiert
In dem sich der einzelne so gern verliert

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#Lyrik

Ovarium

Klein ist die Welt in einem Gedanken
Der Raum verdichtet sich darum
Und in dem letzten Augenblick verbanden
Sich und Leben tief darauf entsprung

Ein Wind erzählt dem Kern ein Wort
Es enthält denn Sinn nach seinem Streben
Es bewirkt an dem nulkiden Ort
Das sich die Metabrahnen verweben

Es festigt zuerst die äußere Grenzen
Es ist nun ein Individuum
Der Wille fängt an sich zu ergänzen
Das Innere schreit nach Vervielfältigung

Eine Partei spaltet sich von dem Willen
Es schafft sich sein eigenes Zentrum
Den durst nach einem Selbst zu stillen
In einem beständig wachsenden Metrum

Zwei Instanzen sich erschaffend
Ein Wille im Wachsen sie vereinend
Die die Grenzen des möglichen verlassen
Und als gesamte Einheit nun erscheinen

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#Lyrik

Dank an das Haus

Seit ich aus dem Haus gezogen
Und ich eucht nicht jeden Tage sehe
Habe ich meine Augen erhoben
Wenn ich am Tag meine Erinnerung begehe

Mein Wesen war wohl niemals leicht
Zu verstehen und zu formen nicht
Oft hat es nicht zur Einsicht gereicht
Und schon garnicht zur Erfüllung einer Pflicht

Doch kam ich nicht obhin zu staunen
Wieviel ich doch davon gelernt
Wieviel konnte ich aus diesem Wissen bauen
Und immernoch wo ich mich entfernt

Dieser Weg den wir beschreiten
Vergisst doch viel zu gern die Zeiten
An denen wir uns Freude bereiten
Und dort gern einen Augenblick verweilten

Um selbst auf seinen Füßen zu stehen
seine eigenen Gedanken erbracht zu haben
Das ist das wonach wir streben
Und euer Verdienst misst sich nicht in Tagen

Ich bin nicht des Weißheits bester Keim
doch wollte ich euch dies grad sagen
Das ich glücklich bin über mein Heim
Und nie wöllte ich über mein Kindheit klagen

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#Lyrik

Der Tanzende Schwan

Geboren in einer tiefen Höhle
Die durch die Sonne ins Licht getaucht
Und aus ihr erschwebt das pure Schöne
Ein Glanz der alle Herzen im Tal behaust

Wie eine Explosion das Wesen erscheint
Doch schwächer nur ohne Zerstörung und Pein
Und den ersten Flügelschlag vollzieht
In einem Wimpernschlag verliebt

Der Lichtbringer im Dunklen Reich
entzieht den Seelen alles Böse
Denn sein Herz ist so groß und weit
Das er allen die ihn sehen davon erlöse

Hat sich der Leviathan übernommen?
Hat er einen zu hohen Berg erklommen?
Wird seine Seele auch in der Schwärze vollkommen?
Oder ward er ganz vom Grauen genommen?

Die Ketten weben ihre Glieder dichter
Um den Hals um das Genick zu zerquetschen
Doch aufeinmal schimmern die Schatten lichtern
Und zerfasen unter eigenem Entsetzen

Nicht immer kann das Licht obsiegen
Nicht immer ruht das Gute in Frieden
Denn je mehr wir doch darüber schrieben
Desto weniger Glück ist und diesseits beschieden

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#Lyrik

Gradspaziergang

Ein Blick der jeden Tag umher gestreift
Ein Wort das deine Gedanken brandmarkt
Ein Symbol das in Regen bisher nichts erreicht
Eine Wand die dich still im Dunkel anstarrt

Und wieder nichts dadurch gesehen
Keine Erkenntnis aus dem Schleier gewonnen
Wie auch immer die Welt meine Leben drehen
Ich trinke und habe bis heute nichts ersonnen

Die Schwaden erziehen meine Wünsche
Simpel ist des Worts Gedanke
Und wenn ich langsam mein Brot in die Suppe tünche
Reicht mir das Gift beruhigend die Pranke

Die Metapher ist in sich geschlossen
Solange sie nur ihre Konsistens bewahrt
Ist das Handeln bestimmend entschlossen
Denn das Licht dahinter ist erstarrt

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#Lyrik

Orkus

Dunkle Schlieren verweben sich
Bis ich nichts mehr sehen kann
Die Wand vor mir ist viel zu dicht
Ein letzter Funken mit der Kälte rang

Eine Ranke erstreckt sich vor mir
Ich ersehne ihre Berührung
Nicht das ich sie nicht fürchte hier
Die Gedanken flehen nach Entführungs

Ein Dorn schlitzt meine Hülle auf
schön doch wenigstens etwas zu spüren
Und noch während mich der Gedanke berauscht
Folge ich denen die ins Dunkel führen

Empfangen dort vom Dominus
Dem Gebieter über das dunkle Reich
Zeigt sich mir der große Entschluss
Zu versinken hier in des Abgotts Teichs

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#Lyrik

Challenge the dark

And you will see we are all there
In dust between Arcologies
And you loose your mind i think we should dare
And let go off all these stupid Apologies

Forget the last words i have said
Just thought about the future we could’ve had
Dont mind about whats in this world so bad
Just we are together until we got divided by death

If I awake with mirror feelings
Dont have to consider what happend the night
Just look what we call the achievments
And walk in the Green just by my side

Reach Serenity in every Cell
To hold the Balance in your life
And if you can handle that so well
You may fall in dark waters and dive

Got to the ground and touch the spheres
That ancient cultures create to believe
Dont let your mind get killed by your fear
Dont let the time be your aims thief

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#Lyrik

Meeresfrucht

dunkle wellen schwappen über die brandung
erreichen wieder Tal und Berg
Harmonisch sind sie in jeder Handlung
die das schwarze Pech und Wind erfährt

Es flüsstert dunkle Worte aus der Tiefe
Die den krankenden Geist sofort verführen
Nur noch ein Wort das in tief nach unten riefe
Dann können die hände den grund berühren

Ich halte meine hand ins Wasser
Fühle das kühle blaue nass
Werde ein Stück mehr selbst gefasster
Und mit jeder Gischt verblasst der Hass

Erwähnest du mir noch ein Wort
Ein Hoffnungsfunken der nie geglüht
Schnell führen unsere Spuren fort
Der Moment stirbt zu verfrüht

Die Gedanken bewegen sich in Wellen davon
Betäubung erreicht Geist und Korpus
Und eh ich mich des besseren besonn
Bricht die Welle vollkommen sorglos

Erreicht das innerste des verstands
kollabiert und Energie lenkt ihre Bahnen
Das Ziel ihres Willens im Leben erkannt
Der Folgen des Einschlags sich erahnen

Und aus der Nacht im Sturm geboren
Entspringt des neues Lebens Wahl
Aus der Idee ist ein Plan geworden
Und die Zufriedenheit ersetzt die Qual

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#Lyrik