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Der große Herr Still

kommen sie rein sie werden erwartet
was sie hier sehn ist kunst nicht stumpf noch entartet
sehen sie an der wand entlang
Findet davon etwas in ihrem Geiste Anklang?

Der Herr ist meist nur stumm zugegen
Zuviele Entscheidungen muss er täglich erheben
Er sagt genug zu ihnen wenn sie sehen
Und ihren Augen kurz Bedeutung geben

Er hebt den Arm ganz leicht kaum merklich
Es zeigt nun ist er mit ihnen fertig
Und passt auf sollte er die Wimper zucken
Dann plagt ihn ein arges Hinternjucken

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#Lyrik

Herbstfall

//Etwas aus der Anfangszeit meiner Schreiberei das umgelegt werden musste

Die Blätter wandern verstört umher,
abgerissen, gestrandet, verwegen gelandet.
Ein vom Wind geformtes Blättermeer,
das kurz zerstreuet, dann versammelt.

Wie ein eigenes bewusstes Sein
es mahnend seinen Finger erhebt.
Umwebend einen heilgen Schrein
vor der Kälte, unter der die Erde bebt.

Der nächste Winter unausweichlich
hinter verschlossener Türe lauert.
Die dunklen Mächte still und eisig,
während der einfache Mann sein Leben bedauert.

Wieder ein Jahr verlebt zu Staub,
kein Augenblick dem Wesen bleibt.
Wie von Zeitendieben beraubt,
und keiner sagt und alles schweigt.

Keine Spur erinnert an die Sommerwärme,
das Auge erblickt des Winters Boten.
Man sieht die vielen Vogelschwärme
gen Südend ziehend weg von den Toten.

Doch alsbald werden sie wiederkehren
zurück zu Wärme trauten Wald.
Wir können uns nicht der Hoffnung erwehren,
die heiß durch unsere Adern wallt.

Doch keiner sieht das letzte Jahr,
verloren, versunken in tiefen Gedanken.
Niemand wird sich der Last gewahr,
der flinken schnellen Zeitenranken.

Ein Winter wird kommen,
vergessen der Letzte.
Wieder ein Stück vom Leben genommen,
bis nurnoch da sind zerstückelte Reste.

Man merkt nicht wie die Zeit sich stiehlt.
Man merkt nur dass sie schleichend kreucht.
Man merkt nur dass sie mit uns spielt,
bis sie uns von hinten erdolcht.

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#Lyrik

Wildfire

through embers i see every light
off the flames bleeding into sky
they throw the energy in there bright
and burn and kill all who deny

one finger touches shinin wood
it sparkles like flowers in my eye
if i only find words for this i could
instead of this im thrilled i cry

i got a thousand moments till im done
emmit my own smoulder nest in this
till all my lifes are over and gone
and i receive the cold ladies kiss

then i wil sleep and my grave is dark
build from all the ashes i took apart
forever i will be the ward
for those who unleash the fire im their heart

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#Lyrik

Der korumpierte Heuchler

Einen Moment war er versucht
Das ganz geschaffene zerschlagen
Den Glanz der ihn gelockt verflucht
Die Angst vor sich höchst zu versagen

Jedes Wort von jedem Ton
Erschallt im Kopf wie blanker Hohn
Jede Handlung jede Tat
Enthüllt sich als die Saat von Verrat

Ein Schleier hüllt das Chaos ein
Er kleidet es in harmonische Farben
Ein Leben wird kaum ohne sein
Doch mit ihm seine Träume starben

Wenn sich die Sonne brennend hebt
Und alles was Trugbild ist vergeht
Jeder Heuchler seine letzten Worte trägt
Und aus dem Feuer weiß das Leben entsteht

Selbst an einem solchen Tag zu sterben
Endlich daraus entkommen kann er ruhn
Keiner lehrt ihn mit verdrehten Werten
Und die Kunst Unheil damit zutun

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#Lyrik

Der Partner

solange ich denke das ich wählen kann
und nicht denke was mir zugedacht
solange ich aufrichtig bestimme wann
hab ich noch ein wenig macht

ein bild das nicht so schnell zerstört
kaputt doch niemehr glänzen kann
wenn dir kein tropfen Farbe daran gehört
warum denkst du es bist du dem es entsprang

kein künstler ist es der da wohnt
keine intuition deine arme führt
und hat es sich für dich gelohnt
hast du an einem tag etwas gespürt?

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#Lyrik

Bloodborn

is a heartbeat enough for you
a rythm of blood written with bones
importance of that we overdo
just another fall from our thrones

is a word enough to sleep
the hope to hear enough to speak
the believe in peace enough to retreat
and the thought of food enough to eat

shy beings surround the edgy globe
to hear together the song of forgotten
they follow till the end of this paved road
which determines whos top and who is bottom

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#Lyrik

Sakrophag

es liegt erhöht auf einem Thron
das mahnend über die folgenden wacht
zum herschen erhielt er eine Kron
die es mahnend über lebenden wacht

das artefakt in großer halle
unsterblichkeit bedeuten seine namen
auf das niemand der sünden anheim falle
die die folgen vor dem ende mahnen

gottkönig hieß er seiner Zeit
der niemals sterben ewig geboren
Der Dämonen vor dem Portale teilt
und nie dabei seine seele verdorben

sie folgen blind den folgenden Deutern
An seinen Willen dessen Griff sie eint
Die seine letzten worte ewig erleutern
wobei er doch dort drinnen weilt

Darab fußte ihr letzter Glauben
Vergänglichkeit war dem Rest gegeben
Und durften sich kaum einen gedanken erlauben
wehe dem die ihm den status entheben

er lebt in seiner ökonomie
genährt gehegt durch autonome routinen
und verflucht mit jedem zug die maschinerie
ohne hoffnung dem zu entfliehen

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#Lyrik

Sacrifices

Sacrifices are made to be done
Pain and Harm will be there born
Never ever will this game be won
Till every souled is cursed and worn

If you could save all human life
With sacrifice your entire self
You cut yourself with the sharpest knife
Forged out of darkest gold and wealth

You cant burn down the reign of cold
You will fall in there frozen hold
If u follow the hints you have been told
Dont hope to win over powers that old

You will fall again upon the light
You arent the powerful upstanding knight
You arent the avenger of the dying light
You will fall raging to the darkest night

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#Lyrik

Nach vorn und Zurück

Just heut besinn ich mich zurück
Denke der vielen Tag und Nacht
Denke an das was ich geschafft und vollbracht
Und ein Lächeln meinen Mund entzückt

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#Lyrik

Scherbentanz

Ein Ton der die schlafenden Wesen erweckt
Der sich durch den ganzen Saal erstreckt
Und jede Silbe an sich neu entdeckt
Wenn jede Stufe der vorherigen gedenkt

Er trifft auf die dort tanzenden Leiber
Und bildet einen Derwisch aus deren Kleidern
langsam Funken und Sterne erweitern
Den Horizont der Menschen weiter

Der Nebel bringt die wahren Träume
Er entführt uns in versteckte Räume
Wo Blüten den Rand des Weges säumen
Und Glocken jeden Morgen einläuten

Doch das Licht schneidet durch die Nacht
Das Feuer der Sonne das Klarheit gebracht
Die Träume zerbersten darin tausendfach
Es vergehen die Menschen zu dieser Macht
Der letzte von ihnen lacht zur nacht

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#Lyrik