Sirene

Vergeht ihr Wort in einem Hauch
Verletzt ihre Klinge den nächsten Leib
Verherend den Dolch ins Gifte taucht
Und eine Seele im letzen Atemzuge schreit

Der Mondsucht selbst anheim gefallen
Reitet sie durch kalte Straßen
Im lunaren Licht die weißen Krallen
Die Sterne über die Horizonte rasen

Zeit vergeht der Weg steht still
Vereist von zu viel Worten im Wind
Ein Ton durchfährt es laut und schrill
Und du sagst das sie zusammen sind

Die Kraft des Mondes hält sie zusammen
Ebbe und Flut das Licht ersetzen
die Gedanken der Dunkelheit enstammem
Und der rest der welt schaut mit entsetzen

Alzu bald ist es verloren
Zwischen Phasen und Ekstase und Schlaf
Dem Chaos Früchte des dunkels geboren
Just bevor sie das nächste traf

Die Tage schrumpfen in sich zusammen
Vergehen in Koronen von ihrer Aura
Wenn sie sich konzentrisch versammeln
Ergibt sich bei dem Rest der Welt ein Schauer

So trennen sie Vergangenheit und Gegenwart
Ihre Zeitlinie scheint den Weg zu finden
Und die Realität plötzlich um sie geschart
Die Fäden sich zum Strang verbinden

Folgt doch blinden Signalen nur
Erreicht den Fels den ihre Zukunft geschaffen
Zerschellt brutal ob des Liebesschwur
Als seine auf die Realität des ganzen trafen