Feuer der Nacht

Erglüht der Flammen lodern tief im Schatten
Wirft schwarze Finger nach dem Licht
Quillt dunkel aus dem Herzen des Rappen
Die Strähnen sich zu Fäden verpflicht

Trabt über dumpfe Erde die Spuren eine Straße bilden
An deren Ende das Unheil wartet
Der Sinn existiert dort nur in Silben
Und die Sprache während der Zeit entwrtet

Pech tropft aus den schwarzen Wolken
Verbindet sich mit der grauen Luft
Und hat  es die dann zuende gemolken
Die letzte Farbe in der Welt verpufft

Etwas Hoffnung tragen wir in uns
Das wir dem grauen Leben entkommem
Und doch waten wir wieder durch den Sumpf
Aus dem unsere eigenen Dämonen entsprungen

Wird ein Lichträger nun doch geboren
So brennt sein Feuer klein und kalt
Und alzu bald ist er verstorben
Als er sich an die Menscheit gewandt

Überlebt er die ersten grauen Stunden
ist sein Seele nichtmehr unbefleckt
Und hat er sich aus der Höhle gewunden
Blut und Tod seine Haut bedeckt

Das Licht das er dem Menschen geben sollt
scheint den Träger selbst zu Schmerzen
Derjenige der der Welt nur Gutes wollt
Zerbricht an der Last seines eignen Herzen

Er reitet auf jenem Schattenrappen
der die Apokalypse brachte
Hält hoch das Licht auf seinem entmachteten Wappen
Zämt das Pferd das nach allem Leben trachte

Und doch schafft er es zu leuchten
Vergeht in einer glühenden Sonne
Zu enthüllen all diejenigen die einander täuschten
Verstirbt er ohne das er selbst was vom Leben bekomme

Pferd und Reiter gehen dahin
Der eine zerstört der andre geschaffen
Keiner kann sich dem Frieden entsinn
Niemand wird aus diesem Traum erwachen