Bluttaufe

Ein Tropfen fällt auf das unbelebte Land
Der Tag neigt seine Schwingen nach dem Abend
Eine rote Linie quer über den Weltenrand
Wie Geier die das verenden eines Geschöpfes erahnen

Ein Tropfen fällt auf das dunkle Land
Rot getauft eine Träne des Himmels
Aufgesogen und verblasst in der Zeiten Sand
Wie erhört des Geschöpfes Windens

Und was ein Tropfen war ist jetzt die Flut
Der Himmel opfert sich erneut
Damit wir überleben mit seinem Blut
wieder durch das Opfer des höchsten getäuft

Das Blut sammelt sich in Strömen
genährt durch auch der Menschen Adern
Die versuchen einander damut zu krönen
Um zu vergessen an ihrem Leben zu hadern

Und wenn des Himmels Flut verbraucht
Der Menschen Durst lang nicht gestillt
Die Erde ihrer aller in ihr Innres saugt
Und erst dort vergisst es und gerinnt

Wie auch die die das Opfer brachten
Zu ihrem eigenen Wohl gestochen
Auch sie soll die Geschichte verachten
Als die Bluttäufer die die Erde zerbrochen