Animagus
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Erwachend in einem Kokon zwischen zwei Welten
Blind doch in den Gedanken zweier Seelen
Aus dieser Verbindung Macht und Leben quellten
Doch es schien die Beiden selbst zu quälen
Sie wanden sich gegeneinander verdarben sich
Mussten doch konnten nicht zusammen leben
Ein Schatten sich in die Verbindung flicht
Und erschüttert das Band beständig mit Beben
Man gab ihnen das größte Gut
Das auf Erden einem Wesen gegeben
Doch keines der Wesen dies mit Respekte trug
Und nur darauf aus den anderen zu entheben
Es kam der Tag der kommen musst
An dem das Schwarze aus der Tiefe kroch
Und es nährte sich von dem großen Frust
Der in den beiden Geschöpfen kocht
Als es begann sie einzeln zu quälen
Blieb ihnen keine andre Wahl
Sie konnten nur zwischen den Alternativen wählen
Ein Zusammenschluss oder Todesqual
Die Lebensflamme siegte und loderte
Aus der Glut wird ein Inferno
Das Band zwischen ihnen das langsam vermoderte
Geheilt und gestärkt aus dieser Not
Als der Feind wieder aus dem Land verbannt
Die Weisheit in sie Einzug verlangte
Der Hass und die Wut waren gebannt
Und das ungleich Paar seinen Frieden erlangte
Aus dem Band erwuchs mächtige schöpfende Magie
Die endlich Gutes brachte in die wunde Welt
Die beiden Seelen die einander als verhasst verschrien
Versuchen sie die Länder zu läutern die das Böse hält
Der mächtige Magus unbezwingbar
Der Gutes aus dem Bösen kehrte
Doch ein Erfolg war ihm nicht erringbar
Das Geheimnis von Leben und Tod sich ihm verwehrte
Von diesem mächtigen Durst getrieben
Rastlos es durch Landschaften zieht
Doch die Mysterien des Todes scheinen sich ihm zu entziehen
Und so der Magus aus der Welt der Lebenden flieht
Er will dem Bösen die Unsterblichkeit entreißen
Um sie den Menschen zurückzugeben
Um ihnen den Weg ins Licht zu weisen
Und sie über das unsterbliche Böse heben
Luzifers Diener setzen ihm zu
Und es begann eine Erkenntniss zu keimen
Um sie zu besiegen konnte er nicht ruhen
Er musste sich selsbt mit dem Bösen vereinen
In Aussicht dieser Möglichkeit
Hielt das Böse in seinem Körper einzug
Verdammte sich damit in Ewigkeit
Doch er wusch sich indem er die Zerstörung in es hineintrug
Er obsiegte nun und kam ins Sanktum
Wo das Böse seine Kraft bezog
Dort verstarb er dem heldenhaften Märtyrertum
Welches das Böse aus dieser Welt entsog
Niemand vergaß je die Geschichte
Von dem Magus der sich selbst vereinte
Der sich dem Guten so verpflichte
Und im Glanz seines Glaubens scheinte