Spherendolch

Geformt und nur aus einem Strang
Geschmiedet aus kalten schwarzen Stahl
Und auf der Klinge das Symbole prankt
Aus ihm dringt aus Eis ein Strahl

Mit der Absicht wurde sie erschaffen
Aus Worten eine Klinge geformt
Die Gedanken in die Form gelassen
Ein Messer das formt der Nachtes Dorn

Den Träger vergiftet langsam die Klinge
schneidet sich in Seele und Geist
Die das Lied von Tod im Feuer singe
Und ihm langsam Worte und Sprache entreißt

Zieht er zum Angriff diese Klinge
Versinkt sie ihn dem Durst nach Blut
Und solange er mit seinem Gegner ringe
Folgt das Messer dem Geiste voller Wut

Niemals wird es zur Lust gezogen
Einmal herraus lechst es nach Fleisch
Nur Blut stimmt es dem Träged gewogen
Zieht die Seelen in sein eignes Reich

Je mehr es seinen Drang gestillt
Desto dunkler wird der Träger
Desto mehr wird das Grauenvolle in ihm enthüllt
Desto mehr kommt er unter diese Räder

Ein Ausweg bleibt dem rastlosen Wesen
Jedem von uns bleibt diese Wahl
Ob wir in diesem Leben weiterleben
Oder abprubt enden unsere Qual

Reiche er den Dolche weiter
Belege den nächsten mit dem Fluch
Hat er doch gelitten die Zeit seither
Und nun den nächsten ins Verderben trug