Wille der Nekropole

Das Ableben aller dieser Geister
Die einst aus Knochen Blut geschaffen
Die waren alle ihres Handwerks Meister
Und nun leblos unter der Erde dahin sich raffen

Was noch blieb als die irden Fessel gelößt
War de Materie Willen sich zu Formen
Die Raben haben das Gesicht der Wahrheit entblößt
Sie ist kalt geschmiedet mit eiseren Dornen

jeder Sinn nachdem einer gestrebt
Erlischt mit seinem letzen Licht
Wie Asche von einem Hauch des Winds verweht
Er ist der einzige der noch davon spricht

Und wer den Toten lässt was ihres ist
Sieht die Leichenstadt beständig wachsen
Wie sich der Tod von jedem nach Draußen frisst
Und einem Moment komplett zu erwachen

Grün schwarzes Schimmern bedeckt die Stadt
Der Toten die sich hier gefunden
Kein Wesen des lichts über diese hier unten wacht
Ohne das ein Körper an sie gebunden

Der Zweck erlosch mit dem Moment des Todes
Und nun suchen sie ihn vergebens
Um zurückzukehren in der Erde Schoßes
Doch sie sind der Schatten ihres einstigen Lebens

Alte Seelen erbärmlich versammelt
blicken resigniert auf die Vergangenheit
Die Zusammenhanglos von Erlösung stammeln
Die Angst vor dem Tod das einzige was bleibt

sich jeden tag aufs neue quälend
Versucht doch ausweglos zu fliehen
Der Raum der beschrieben von jedem zu sehen
Es sind die Pflaster der Welt die uns das Leben entziehn