Frostkuss

für Anna

Der Kälte Schwingen sind präsent
Sie greifen nach den schwachen Herzen
Und ein Winter der die Böen entsendt
Will Leiden schaffen Qual und Schmerzen

Wenn du in deiner Illusion gefangen
Das die Wärme nicht existent im hier
Und dir die Worte aus den Händen rannen
Und es unter Agonie zerfällt das wir

Wenn vorher gesehen die Hoffnung
Die Versprechen die wie Siegel lagen
versinken einander im Troste nun
während wir uns ansehen und quälend fragen
war dies das Ergebnis unsres ganzen Tun?

Jeder versinkt allein im Schmerz der Kälte
die mir ihrem eisigen Kuss die Liebe stohl
und über sie die Senkaxt fällte
Und aus dem Spalt die Leere schwoll

Allein in Gedanken was davor denn war
Was an uns es zum scheitern brachte
Sah denn einer von uns die lauernde Gefahr
Oder achtet darauf was der andre sagte

Wie oft fällt das Wort Gefühl denn noch
Die Analyse passt nicht drauf
Sosehr man sie in Formen pocht
Bleibt doch am Ende nur ein Hauch

Der rauchend sich im Wind verirrt
Und mitnimmt was zu Eis zersplittert
und es unwiederbringlich verloren wirkt
doch im Frühling scheinst du eine Chance zu wittern

Und bietest alle deine Kraft
Darauf das Tote zu beleben
und ziehst den Tod auf sich der daran haft
Hast du doch alles aufgegeben

Wenn der letzte Kuss gekommen
Dann willst du Schreien Fluchen Hassen
Doch deine Liebe wurde dir schon genommen
Doch du kannst in Gedanken nicht von ihr lassen

Rennst gegen Wände betäubst du dich
Und wenn du aufwachst aus dem quälenden Traum
Siehst du denn Sinn deines Lebens nicht
Willst verschwinden aus diesem leeren kalten Raum